Paraffinbad für geschmeidige Hände

Wir empfehlen das Paraffinbad als extra am ende der Behandlung, da es eine besonders gründliche und wirksame Haut- und Handpflege bietet. Im Vergleich zum einfachen Eincremen mit Handlotionen handelt es sich dabei um eine intensivere und länger andauernde Behandlung. Hierfür wird das Paraffinwachs mit einem Wärmegerät geschmolzen, bis es eine angenehme Temperatur erreicht hat. Die mit einer Pflegecreme eingeriebenen Hände werden vorsichtig darin eingetaucht und dann wieder herausgezogen, dieser Vorgang Wiederholt sich mehrmals.

Die dünne Paraffinschicht auf der Haut wird dadurch immer dicker bis eine bestimmte Dicke erreicht wird. Dabei sorgen übergestreifte Handschuhe dafür, dass die Hände länger warm bleiben und die sich bildende Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Die Wirkung des Paraffinbades wird dadurch noch verstärkt, und die Haut ausreichend mit nährstoffreichen und pflegenden Wirkstoffen versorgt. Ein zusätzlicher Effekt ist nicht nur die hervorragende Pflege der Haut und der Fingernägel, sondern auch eine entspannende Wirkung auf die stark beanspruchten Sehnen und Muskeln der Hände.

Behandlungsabläufe der Paraffinbad

1. Vorbereitung

Bevor die Behandlung richtig losgehen kann müssen wir ein paar Vorbereitungen treffen. Als erstes schalten wir das Paraffinbad an damit das Paraffinwachs auf angenehme 50 bis 55 Grad erwärmt wird, das ist der Optimale Temperaturbereich für das geschmolzene Paraffin. Zur Vorbereitung gehört auch das wir deine Hände mit eine reichhaltigen Handpflegecreme einreiben, durch das Paraffinbad werden die Wirkstoffe tief in die Haut eingezogen und pflegen diese auch lange nach der Behandlung.

3. entfernen der Paraffinschicht

Am ende der Behandlung wird nun, nach etwa zehn bis zwanzig Minuten, das fest gewordene Paraffin sanft wieder abgestreift dabei fühlen sich die Hände glatt und geschmeidig an, als wären sie zehn Jahre jünger geworden. Ein toller Nebeneffekt ist das die intensive Wärmewirkung noch über Stunden an hält.

2. Hände ins Paraffin tauchen

Im zweiten Schritt der Behandlung werden die Hände ins erwärmte Paraffin getaucht und wieder herausgezogen, wobei eine dünne Paraffinschicht entsteht, dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis sich mehrere Schichten gebildet haben. Meist genügt ein drei- bis viermaliges Eintauchen. Ist die Paraffinschicht insgesamt dick genug, werden die von Wachs überzogenen Hände in Handschuhe eingepackt. Durch die wohltuende Wärme des Paraffinbades öffnen sich die Poren der Haut und Feuchtigkeit tritt aus, ähnlich wie beim Schwitzen in der Sauna. Da das Paraffin die Haut allerdings umschließt, tritt diese nicht aus, sondern wird von der Haut wieder aufgenommen. Dadurch wird die Haut besonders zart und geschmeidig. Auf diesem Wege bildet sich auch eine Stauwärme bei der sich die Temperatur unter dem Paraffin um etwa ein bis zwei Grad erhöht, dabei bleibt die Wärme länger erhalten und dringt tief in die Muskeln ein, lockert und entspannt dabei die Hände.